Napoleonik e.V. informiert über das Gefecht um Lauenburg von 1813

 Napoleonik e.V.

Das Gefecht um Lauenburg von 1813 - Bericht 11. bis 17. August 2010

Die Vorbereitung:

Die grobe Vorbereitungsphase, die für alle Beteiligten sehr anstrengend war, ist abgeschlossen. Das Holz für die Beschilderung ist organisiert, die wichtigsten Dinge sind angeschafft, denn der Verein Napoleonik e.V. ist noch jung. Die Einladungen und Meldungen sind abgeglichen, die Genehmigungen sind alle erteilt, nun mal sehen, denn jetzt wird sich zeigen, was wir noch alles zu tun haben. Jeder, der schon einmal selbst ein Veranstaltung initiiert hat, weiß wieviel Arbeit zu bewältigen ist.
Wir zeichnen den 11.08.2010 und die Ersten fangen an das Biwak im Fürstengarten in Lauenburg aufzubauen. Die ersten 2 Zelte stehen, eines davon ist die Kommandatur. Es folgt die Marketenderie. Oh je, die aus Holz gefertigten Stangen sind zu lang, also: absägen. Nun noch das "Familienzelt", unsere jüngste Teilnehmerin Angelina wird im Oktober 2 Jahre alt und wurde sogar in einem Biwak getauft. Später kam ja die hessische Ari an, die hatten ein 7 Monate junges Mädel mit. Sie darf noch ein wenig wachsen, um später Mama und Papa auf Trapp zu halten.
Die Plätze werden schon grob abgesteckt, denn es kommen noch mehr Teilnehmer. Als erstes die Hamburger Bürger und der Militärattache des Zaren. Oh Graus, noch kein Wasser! Auf alles könnte man verzichten, aber auf Wasser? Wir eilen und holen Kanister voll Wasser, ein Dank an den Bürger Lauenburgs an der Shell-Tankstelle B5. Doch die Stadt hat auch reagiert, wir haben Wasser ;o)
Der Wettergott hat auch nicht gerade ein Einsehen mit uns, das Gefechtsfeld muss noch abgesteckt werden, die Biwakbeschilderung ist auch noch nicht komplett, aber peu a peu geht es voran. Immer mehr Teilnehmer reisen an und bauen ihre Zelte auf. Das Biwak füllt sich langsam. Bedauerlicherweise haben Teilnehmer noch kurzfristig abgesagt, allerdings sind dafür auch andere Gruppen hinzugekommen. Darüber freuen wir uns natürlich.

Wir zeichnen Freitag, den 13. August. Niemand von uns ist abergläubisch, aaaber....
Holz scheint bei der Stadt auf einmal Mangelware zu sein. Frieren soll bei uns keiner, was nun? Kaminholz-Factory mit Martin Stein, die Lösung und ein riesiger Dank vom Napoleonik e.V. Dank der netten Hilfe und Unterstützung brauchte niemand zu frieren. Doch der 13. ist immer noch, hier ist etwas, da klappt was nicht, wieder ist irgendetwas. Der historische Bäcker ist noch nicht da, ups, was ist mit den Brötchen? Nun heißt es mal wieder organisieren.
Vereinsschild Napoleonik e.V. Gemeinschaftlich fassen wir einen Entschluss: Kein Biwak, keine Veranstaltung wird künftig auf einen Freitag den 13. gelegt. Aber trotz allem bekommen wir alles hin. "Gemeinsam sind wir stark"! Dank unseres Teamgeistes und der Mitwirkung fast aller Vereinsmitglieder geht alles voran! Auch unser Vereinsschild ist gerade noch fertig geworden.
Oh je, da war doch noch was? Am Samstag die Kranzniederlegung, am Sonntag auch. Blumen requirieren und danach die Gestecke machen, da reicht die Zeit nicht. Gestecke requirieren? Hm... Wir marschieren los. Ein herzliches und großes Dankeschön an die nette Dame vom Blumengeschäft Röhrup an der B5 in Lauenburg. Sympathisch, nett, hilfsbereit, wir hätten dies ohne die gütige Hilfe nicht hinbekommen. Vielen Dank vom Napoleonik e.V. Das Schleifenband hatten wir selbst und haben es noch beschriftet, so dass alles in letzter Sekunde fertig war.
Am späten Freitag Abend waren wir dann weitestgehend komplett. Nicht nur wir als Veranstalter waren vom Freitag den 13. betroffen, auch andere Gruppen erlebten ihre Schicksalsschläge. Ein schöner Bericht findet sich im "Brandenburgischen Colporteur" der Ausgabe 11.
Die Begrüßungen und nette Gespräche folgten. Endlich war Zeit zum Luft holen ;o) Willi hatte sein Museumszelt aufgebaut, immer ein gern gesehener Zuschauermagnet. Doc Sneider hatte seine Untensilien auch parat, unser angehender Offizier hat sich auch eingerichtet, nun kann es endlich losgehen!

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