Napoleonik e.V. Wappen

Feldbataillon Lauenburg und
Britische Linieninfanterie
- 5th Line of -
King's German Legion

Wir, als Darstellergruppen des Napoleonik e.V. im Reenactment, stellen eine Einheit der britischen Linieninfanterie, das 5. Linienbataillon der KGL bzw. King's German Legion, und das Feldbataillon Lauenburg dar. Unsere Uniformen und die Ausrüstung stellen wir teils selbst her, teils besorgen wir sie auch, um so authentisch wie möglich auftreten zu können. Eine kurze Beschreibung zur Entstehung der KGL, findet Ihr unter Entstehung der KGL Wir bzw. der Napoleonik e.V. beschäftigen uns mit den Gegebenheiten der Zeit von 1805 bis 1815, die Zeit unter Napoleon.
Unser Interesse an der damaligen Zeit, an das Leben und an die Personen, die Einfluss auf die Zeitgeschichte nahmen, möchten wir auch Anderen näher bringen. Dafür bemühen wir uns um Authentizität, nicht nur in der Darstellung, sondern auch im Lagerleben im Biwak und bei den Uniformen. Diese werden in der Freizeit gefertigt und natürlich auch besorgt.
Unsere Truppe setzt sich zur Zeit wie folgt zusammen:

Private Jörn Shako-Plate-KGL 1812 Private Daniel

Private
Jörn Buntrock

Shako Plate
KGL 1812

Private
Daniel Buntrock


Tambour / Feldschmied   Flötist und Schreiber

Tambour / Feldschmied
Siggi Krei

 

Flötist und Schreiber
Conny Zimmermann


Private Andy   Private Reh

Private
Andy Zimmermann

 

Private
Michael Reh


Private Janosch GBShakoPlate Private Dubsy

Private
Janosch Gärtner

Britisches
Shako Plate

Private
Sebastian Dubs


Die Entstehung der Königlich Deutschen Legion:

Im Frühjahr 1803 war das Kurfüstentum Hannover nach der Invasion der Franzosen in die Hand des Feindes gefallen, da das Land nicht auf den Widerstand vorbereitet war. So musste das Ministerium in der Kapitulation zu Suhlingen Kriegsmaterial und Plätze an den französischen Marschall Mortier abtreten. Circa 9000 Mann der hannöverschen Armee gingen unter Feldmarschall Wallmoden - Gimborn hinter die Elbe zurück, allerdings musste dieser am 05. Juli 1803 bei Artlenburg eine Kapitulation schließen.
Einige Offiziere schifften nach England über, um in den englischen Dienst zu treten. In England wurden diese mit offenen Armen empfangen, da man schon vorher den Plan hatte, die hannöversche Armee nach Britannien zu schiffen und in den eigenen Sold zu nehmen. Es sollte noch zusätzlich geworben werden, doch fanden sich nur wenig Geworbene auf dem Sammelplatz zu Lyminton ein. Erst als Mortier die Errichtung einer Französisch-Hannöverschen Legion beschloss, setzte eine allgemeine Flucht ein. Die Soldaten strömten zu Hauf durch das dänische Gebiet zur Küste, wo englische Schiffe zur Überfahrt bereit lagen. Im Jahre 1803 trafen so viele Soldaten in England ein, dass der Herzog von Cambridge ermächtigt wurde, ein Corps von allen Waffen zu bilden und zu organisieren. 1804 wurden die Truppen ausgebildet und im Januar 1805 bestand es schon aus:
2 Bataillonen leichter Infanterie (grün mit schwarz), 2 Bataillonen Linieninfanterie (rot mit blau), 1 Regiment schwere Kavallerie (rot mit blau), 1 Regiment Husaren (blau, mit rot aufgeschlagenen Dolmans, mit Gold), 2 Batterien reitende Artillerie, 3 Batterien zu Fuß (beide blau mit rot) u. ein Ingenieurcorps (rot mit schwarz).
Diese Truppen erhielten nun den Namen der: ··· Königlich Deutschen Legion ···

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Napoleonik e.V. // Feldbataillon Lauenburg