Geschichte des Feldbataillons Lauenburg, 1813 - 1815

Zusammenfassung

Das Feldbataillon Lauenburg war eine junge und unerfahrene Truppe, die erhebliche Schwierigkeiten zu meistern hatte, zu allererst natürlich die mangelnden englischen Sprachkenntnisse, sollten sie doch nach englischen Reglement exerzieren und den englischen Befehlen Folge leisten.
Die Flucht vor den französischen Kanonen auf Ochsenwerder war in gewisser Hinsicht verständlich, wenn auch nicht gerade diszipliniert, wurde aber durch das tapfere Verhalten, das sie zur Rettung Dehnels an den Tag legten wieder wett gemacht. Die Panne beim Exerzieren vor dem Kronprinzen von Schweden hätte man sich ersparen können, wenn sie ein kompetenter Instruktor oder Berger befehligt hätte. Berger wusste zumindest, was er von den beiden Urteilen des Kronprinzen zu halten hatte. Das Göhrde-Gefecht, bei dem das Feldbataillon Lauenburg eher in einer Reservestellung verblieb, die Niederlage bei Sehestedt mit Wallmoden, die Reservestellung zur Flankendeckung Wellingtons an der Schlacht von Waterloo und zuletzt die Auflösung des Feldbataillons durch die Abtrennung Lauenburgs von Hannover, all dies sind sicher Aspekte, die das Feldbataillon Lauenburg nicht gerade zur glanzvollsten Truppe zählen ließ, allerdings hatten die acht Kompanien ihren Anteil an der Zeit der "Befreiungskriege".

Positiv ist sicherlich zu bewerten, dass sich ein ehemaliger Offizier des Feldbataillons Lauenburg der Aufgabe gewidmet hat, die Geschichte dieser Einheit schriftlich niederzulegen, und somit diesen Teil der napoleonischen Geschichte Norddeutschlands der Nachwelt zu erhalten. Ohne diese Aufzeichnungen wäre dieser Teil der Geschichte eines Bataillons aus Norddeutschland zur Zeit Napoleon Bonapartes wohl verloren gegangen.

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